Rund tausend Fische ohne Anführer: Jeder achtet nur auf seine sieben nächsten Nachbarn. Schreckt die Maus einige auf, läuft die Angst als Welle weiter.
Eine Wellengleichung über eine Kette von Punkten, jeder kennt nur seine beiden Nachbarn. In Ruhe schläft die Simulation wie in einer Spiele-Engine und kostet keine Rechenzeit.
Eigene Physik ohne fertige Bibliothek: Der Bildschirm ist in Zellen aufgeteilt, und jeder Kreis prüft nur die Kreise in seiner Nähe statt alle anderen. So bleibt es auch mit Hunderten Kreisen flüssig.
Wachstum nach Regeln wie bei echten Pflanzen: Zwei einfache Regeln, siebenmal hintereinander angewendet, ergeben 24.384 Linienstücke. Ein gedachter Stift fährt sie ab und zeichnet so den Farn.
40 Quader, direkt auf der Grafikkarte gezeichnet, jeder mit eigenen Drehachsen und eigenem Tempo. Ihre Maße folgen weich der Maus, bei gedrückter Taste kreist die Kamera.
Die Reihenfolge, in der sich das Raster füllt, wird einmal vorab berechnet. Jeder Kreis legt pro Bild sieben Prozent seines Restwegs zurück und bremst so weich ab.
Fertige Linien werden als Snapshot gespeichert, berechnet wird nur, was gerade noch wächst – eine Technik aus der Spieleentwicklung. So läuft es mit einer Million Linien genauso flüssig wie mit 20.000.
Eigene Physik mit Drehung: Reibung an den Berührungspunkten bringt die Kugeln ins Rollen. Bewegt sich wenig, rechnet die Simulation automatisch mit weniger Schritten.
Größe und Helligkeit jedes Rings ergeben sich allein aus seinem Alter – deshalb läuft es auf jedem Bildschirm gleich schnell. Die Tiefenwirkung kommt aus einer einfachen Sinuskurve, das Ganze sind 85 Zeilen Code.
Jede Ziffer wird beim Start einmal unsichtbar gezeichnet und in Staub zerlegt. Danach werden nur noch Punkte verschoben, und sobald alles stillsteht, wird nichts mehr gezeichnet.
Jeder Punkt kennt nur seinen Entstehungszeitpunkt. Daraus berechnet er selbst, ob er gerade fliegt, wartet, pulsiert oder fällt – ganz ohne Timer.
Ein Zufallspfad aus 50.000 Kreisen, deren Größe zwischen 0 und 100 Pixeln pendelt. Gezeichnet wird in Paketen von 200 Kreisen pro Bild; ist die Wolke fertig, hört das Programm auf zu rechnen.